Toni Bradler
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mein Server
NextCloud - Zugriff vom Internet
NextCloud - Synchronisierung
Kubuntu


mein Server


Wer kennt das nicht.... Wieder im Urlaub gewesen, 1000 Foto's gemacht und zu Hause landen die dann auf dem PC
oder irgendwelchen Wechselplatten.
Das ist alles gut soweit, bis man die Fotos zeigen möchte oder eine der Wechselplatten den Geist aufgibt.

Daher die Idee, ich brauche einen eigenen Homeserver! Meine Wahl, nach einigen Versuchen fiel auf einen Ubuntu Server 18.04 LTS.
Es gibt auch angepasste NAS-Software (OMV, Nas4Free...) aber hier finde ich die Update-Politik zu langsam.

Hier zu sehen:
Motherboard - Gigabyte GA-B250M-DS3H
Prozessor - Intel Pentium G4560, unter einem passiven Kühler
und ein WD SSD 240GB M.2 Festplatte.

Ich habe mich für diese Kobination entschieden, da das MB über eine interneM.2 Schnittstelle verfügt und man dadurch einen SATA Port frei hat. Auf der int. WD SSD soll dann das Ubuntu + eine Nextcloud installation Platz finden. 


Motherboard


Das verbaute Netzteil, hatte dann doch einen sehr nervig lauten Lüfter. Um das Abzustellen,
habe ich das Netzteil geöffnet und den Lüfter abgeklemmt. .. und schon herrliche Ruhe.
Bei der zu erwarteten Last wird das Netzteil nicht überhitzen.


Netzteil

Hier sind die 4 WD red Platten die als Datengrab fungiren sollen.

Festplatten


Da man das Rad nicht immer neu erfinden muss, will ich hier nur die Links posten
mit denen ich auch gearbeitet habe:

Techgrube - Syseminstallation Ubuntu 18.04 LTS
Techgrube - Grundkonfiguration Ubuntu 18.04 LTS
Techgrube - Dateifreigaben / Samba Ubuntu 18.04 LTS
Techgrube - Nextcloud Installation Ubuntu 18.04 LTS
Techgrube - Media Stream / Plex Media Server Ubuntu 18.04 LTS
Techgrube - Backup erstellen Ubuntu 18.04 LTS


Danach  wurden alle Fotos & Daten  übertragen .  So  verfüge ich nun  über ein zentrales  Datengrab.
Sehr praktisch ist auch der Einsatz des "Plex - Media - Servers" der sich in Ubuntu sehr einfach integrieren lässt.
Der Plex hat ein Webinterface und wird von sehr vielen Geräten im Netzwerk erkannt. (TV, Handy)
Dann kann man auch in gemütlicher Runde die Bilder am TV sehen, ohne das irgendein PC laufen muss.


Probleme die ich hatte:
  • SMART - Error (ATA-Count), hier war es sehr hilfreich, die SATA Kabel "unordentlich" zu verlegen. Ich hatte den Eindruck das wenn sie parallel verlegt sind,der Fehler auftritt.

NextCloud - Zugriff vom Internet


Seit die Vernetzung weiter fortschreitet, hört man immer mehr das irgendwelche "Datensammler" unsere Daten ungefragt nutzen.
Die NextCloud setzt da an und ermöglicht es sie wie eine Art "Drop-Box" zu nutzen. Nur das alle Daten auf dem heimischen Server
geparkt werden und nicht irgendwo im Internet.

Was man so alles braucht:
  1. laufendes System mit Ubuntu & Nextcloud
  2. DynDNS Umleitung / Internetanbieter
  3. entsprechende Portfreigaben
zu 1.
Eure NextCloud sollte installiert und online sein. Ich habe die Systemplatte komplett für das Ubuntu  System genutzt. (240GB)
Die Nextcloud befindet sich in /var/www/html  - also auf der SSD, und die Datenplatten haben Ruhe. Zur Sicherheit wird die
Nextcloud - per Cron & rsync - wöchentlich auf eine Datenplatte gesichert.

zu 2.
Ich habe mit ein Basispacket bei Strato gebucht. Kosten 6€ pro Monat. Dafür bekommt man 2 Domains, Mail und DynDNS auf SubDomains. Ihr müsstet euch eine Subdomain erstellen und die Umleitung auf Euren Router einrichten. Nur dann ist es möglich die OwnCloud von aussen zu erreichen, da der ISP alle 24 Stunden Euch eine neue öffentliche IP gibt.

So hab ich das bei meiner FritzBox eingerichtet.

Fritz1

zu 3.
Portfreigaben, diese werden gebraucht das die Anfragen, die aus dem Internet kommen, zur Next Cloud /NAS weitergeleitet. In meinem Fall ist das der Port  443.

Port

Die NextCloud lauscht ihrerseits auf diesem Port und antwortet entsprechend.
Wenn alles passend eingerichtet ist sollte die OwnCloud nun bei Aufruf "https://xxx.xxx.de" antworten.

Fehlersuche:
Zertifkat Fehler:
Unter Ubuntu kann man sich ein "self signed certificate" erstellen. Der Nachteil hierbei ist aber, das jeder Browser die NextCloud als nicht sicher einstuft. Nun kann man damit leben, oder mittels "let's Encrypt" sich ein Zertifikat ausstellen lassen. Das is kostenlos und immer für 90 Tage gültig. Es wird jeden Monat automatisch erneuert, hier muss der Port 80 zum NAS offen sein.

Hier ein Link zu Webhosterwissen zum Thema Let's Encrypt

Danach sollte die Nextcloud erreichbar sein.

NextCloud - Synchronisierung


Auf der Nextcloud lassen sich Kalender und Kontakte erstellen. Nun ist doch praktisch diese auf verschiedenen mobilen
Endgeräten zu synchronisieren. Das hat enscheidene Vorteile um bei seiner Frau nicht in Ungnade zu fallen, wenn man(n) wieder
den Geburtstag oder Hochzeitstag vergessen haben sollte.


Es müssen natürlich die Apps "Kalender" & "Kontakte" aktiviert werden.


Die entsprechenden Apps gibt es in den Stores von Google & Apple. Die App muss installiert werden und eingerichtet.
Den Link zu Euren Kalender / Kontakte bekommt Ihr aus der NextCloud. Hier sind es die geschwärzten Links. Die einfach nur abtippen
und dem Konto muss dann noch der Nutzer / Passwort gegeben werden.

Kalender


Ich habe dann noch in den Konten von Google / Apple die eingebauten Kalender deaktiviert. Bei den Kontakten funktioniert es analog.
Danach werden alle Kalender / Kontakte in der eigenen Cloud gespeichert.

Bei PC Welt & Heise findet man auch noch den Test dazu.

PC-Welt
Heise.de

Wenn ihr mit Euren Kalender / Kotaktdaten ganz sicher gehen wollt, dann könnt ihr die über das oben gezeigte Menü speichern oder über einen rsync
Job die Datenbank der NextCloud sichern

 

Kubuntu


Ich nutze seit ca 3 Jahren nur noch Kubuntu. Habe vorher auch schon damit geliebäugelt aber immer noch MS Windows in der Hinterhand.
Irgendwann habe ich mich komplett "abgenabelt"

kubuntu


Bisher bin ich sehr zufrieden mit Linux. Auch diese Seite habe ich unter Linux mit BlueGriffon erstellt.

Blue Griffon Website

Prizipiell lässt sich unter Linux alles machen was man auch so unter Windows kennt. Hier ein paar Beispiele:
Das Ganze wird über die Softwareverwaltung (hier kubuntu) installiert:

muon

Das Beste... Linux & Software ist kostenlos - also schont das auch den Geldbeutel.